Das Autogene Training


Das Autogene Training ist ein Verfahren zur Entspannung und vegetativen Stabilisierung, das aus Erfahrungen mit der ärztlichen Hypnose entstanden ist und von seinem Begründer J.H. Schultz als Methode erstmals 1932 umfassend vorgestellt wurde. Im äußeren Ablauf ähnelt es fernöstlichen Meditationsübungen, unterscheidet sich aber durch die Verwurzelung in naturwissenschaftlich medizinischem Denken und seine ausdrückliche Distanz von religiösen oder weltanschaulichen Inhalten. Es ist geeignet als Entspannungsübung, zur Rückgewinnung des seelischen Gleichgewichts und zur Begrenzung des Schmerzerlebens, ohne daß der Schmerz als Warnsignal ausgeschaltet wird. Mit einiger Routine ist es ein hilfreiches Instrument, um den Alltagsstreß unter Kontrolle zu halten und immer wieder zur eigenen Mitte zurückzufinden.

Die gesetzlichen Krankenkassen decken zwölf Gruppensitzungen pro Fall ab. Selbstzahler können für 6,03 € (GOÄ Ziffer 847, 2,3facher Satz) pro Sitzung unbegrenzt teilnehmen.

Unsere Gruppensitzungen am Dienstagabend sind wegen des anstehenden Umzugs vom Bahnhofplatz 7 in die Olgastraße Ende 2017 ausgelaufen. Ob es noch einmal zur Wiederbelebung kommen wird, ist im Augenblick unklar. Wir werden gegebenenfalls an dieser Stelle darauf hinweisen.