Die Lichttherapie

In den letzten 30 Jahren hat sich das biologische Wissen um Tag-Nacht-Rhythmen, Monatsrhythmen und jahreszeitliche Rhythmen eindrucksvoll vermehrt und ist unter dem Begriff Chronobiologie auch ins öffentliche Bewußtsein gerückt. Beobachtungen über die im Tagesverlauf schwankende Leistungsfähigkeit, Stimmungsschwankungen im weiblichen Monatszyklus und depressive Verstimmungen mit der dunklen Jahreszeit gehören zum Allgemeinwissen.

Bei bestimmten Depressionsformen, den sogenannten saisonabhängigen Depressionen (SAD), scheinen die normalen tagesrhythmischen Abläufe gestört zu sein. Die Lichttherapie hat einen regulierenden therapeutischen Effekt. Sie wird mit sehr hellem Licht, das keinen schädlichen UV-Anteil enthält, durchgeführt und wirkt auf den Melatonin-Stoffwechsel und weitere Systeme des Gehirns. Sie ist ein Verfahren der Schulmedizin, fußt auf  Untersuchungen, die unter anderem in den Universitätskliniken in Bonn, Basel und Heidelberg und am National Institute of Mental Health in den USA durchgeführt wurden.

Lichttherapie kann auch zur Behandlung des Jetlag-Syndroms (Zeitverschiebung nach Fernreisen), der Folgen der Schichtarbeit, des prämenstruellen Syndroms und zur Behandlung von Schlafstörungen eingesetzt werden. 

Die Lichttherapie ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.

Wir bieten einen Versuch mit unserem 10.000 Lux-Lichttherapiegerät an, von dem man z.B. den Kauf eines eigenen Geräts abhängig machen kann. Für 10 Sitzungen à 45 Min. an 2 x 5 Werktagen berechnen wir nach Ziffer 565 GOÄ (Analogziffer „Photochemotherapie“), zum einfachen Satz 70,00 €, d.h. 7,00 € pro Sitzung.